| Digital-TV-FAQ |
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| 1.
Funktioniert die Methode auch mit DVB-T-Aufnahmen? Ja. 2. Kann ich mit der Methode auch andere MPEG-Filme (VCD oder SVCD) auf DVD bringen? Ja. Bei allen Videodateien, die eine Auflösung von 720x576 haben, geht es sofort. Bei (S)VCDs muß man die .DAT-Videodateien von VCD aus dem Ordner MPEGAV bzw. die .MPG-Dateien von SVCD aus dem Ordner MPEG2 zunächst auf die Festplatte kopieren. Eigentlich sind Videodateien von VCD und SVCD im Datenfor-mat einer DVD sehr ähnlich. Viele DVD-Authoringprogramme akzeptieren jedoch (S)VCD-Dateien nicht, da diese eine etwas andere Bildauflösung haben. Der Wert für diese Auflösung ist im Header der Videodatei vermerkt. Stellt man diesen einfach auf den DVD-konformen Wert um, sind die Authoringprogramme überlistet und akzeptieren die Datei. Die DAT-Dateien nennt man dazu erst mal in .MPG um. Dann öffnet man nacheinander alle Videodateien im Programm DVDPatcher und stellt jeweils den Wert für Horizontal Size auf 720 und den Wert für Vertical Size auf 576 ein. Etwaige Warnmeldungen kann man getrost ignorieren. Die ursprünglichen Werte sollte man sich aber für das spätere Zurückpatchen merken! Dann klickt man auf PATCH NOW. Der Patchvorgang dauert nur Bruchteile einer Sekunde. Jetzt kann man die Dateien wie gewohnt demuxen und dann mit IfoEdit authoren. Zum Schluß öffnet man nacheinander die neuen VOB-Dateien in DVDPatcher und patcht sie wieder zurück auf die ursprünglichen Auflösungswerte. 3. Was kann ich tun, wenn PVAStrumento beim demuxen zwar eine m2v-Videodatei jedoch keine mpa-Audiodatei erzeugt? Vermutlich klappt es mit einer älteren Version von PVAStrumento (z.B. Vers. 2.1.0. RC4). 4. Was kann ich tun, wenn PVAStrumento eine Videodatei nicht öffnet? Siehe Antwort zu Frage 3. Alternativ kann man folgendes ausprobieren: Man versucht, das fehlerhafte Anfangsstück des Films mit VobSplit wegzuschneiden. Dazu startet man VobSplit. Im Register FILE öffnet man die defekte MPG-Datei. Unten gibt man einen Namen für die neue Zieldatei an. Im Register SPLIT checkt man die 4-k-Header-Option. Nun schiebt man den oberen Slider zur Bestimmung des Anfangspunktes so weit wie möglich nach links, ohne jedoch direkt auf den Beginn des Videos einzustellen. Damit wird versucht, am Anfang der Datei eine möglichst kurze Sequenz wegzuschneiden. Dann schiebt man den unteren Slider zur Bestimmung des Filmendes ganz nach rechts. Zuletzt klickt man auf START PROCESS. VobSplit erzeugt jetzt eine neue Datei mit dem festgelegten Filmausschnitt. Diese Datei müßte PVAStrumento eigentlich problemlos öffnen und regulär demuxen. Es fehlt halt ein kleines Stück am Anfang des Films. Daher brennt man den Film am besten vorerst auf DVD-RW, bis man ihn irgendwann erneut fehlerlos aufgenommen hat. 5. Was kann ich tun, wenn aufgrund der Filmlänge die Aufnahme in mehrere Dateien gesplittet wurde und PVAStrumento eine der Dateien nicht öffnet? Siehe Antwort zu Frage 3 oder 4. 6. Die Audiospur ist nach dem Demuxen mit PVAStrumento deutlich kürzer als die Videospur (mehrere Sekunden), so daß hinterher Lücken in der Tonspur auftreten. Siehe Antwort zu Frage 3 oder 4. 7. Was mache ich, wenn die AC3-Tonspur auf DVD nicht mit dem Bild synchron läuft? Siehe Antwort zu Frage 3 oder 4. 8. Wie kann ich zu Beginn eines neuen thematischen Abschnitts einen Kapitelsprung einfügen? Man ermittle in Cuttermaran die Framenummern an den gewünschten Abschnittswechseln und schreibe diese Framenummern in eine Datei namens CellTimes.TXT - je eine Framenummer pro Zeile. Ab Cuttermaran Vers. 1.63 ist es möglich, Kapiteldateien aus dem Programm heraus zu erstellen - in festen Minutenabständen oder an beliebigen Stellen. Um inhaltsabhängige Kapitelmarken zu setzen, muß man zu den gewünschten Kapitelwechseln navigieren und dann mit den I-Frame-Tasten auf das passende I-Frame gehen. Sodann drückt man die Taste ERZEUGE KAPITEL. 9. Wie wandele ich MP2 bzw. MPA in WAV? Dateien mit der Endung MPA sind eigentlich MP2-Dateien (also MPEG1 Layer 2), daher kann man sie einfach in MP2 umbenennen. Zur Wandlung verwendet man am besten die Freeware CDex (aktuelle Version 1.51). In dessen Settings kann man den gewünschten Encoder sowie die Bitrate des Zielformats einstellen. CDex wandelt WAV in MP2/MP3 und umgekehrt. 10. Wie wandele ich WAV in MP2 bzw. MPA? Siehe Antwort zu Frage 9. 11. Wie wandele ich MP2/MPA oder WAV in AC3? Dazu verwendet man das Freewaretool BeSweet. Es besteht aus einem Kommandozeilenprogramm (BeSweet.exe) sowie einem Programm, daß die Benutzeroberfläche (GUI) zwecks komfortabler Bedienung generiert (BeSweet-GUI.exe). Man startet die GUI und teilt ihm mit, wo sich die BeSweet.exe befindet. Dann muß man eine Quell- und eine Zieldatei angeben, sowie das gewünschte Zielformat. Das Programm kann auch 5.1-AC3 Dolby Digital in Dolby Stereo wandeln. 12. Wie wandele ich AC3 in WAV? Siehe Antwort zu Frage 11. 13. Wie kann ich Filme von meiner DV-Videokamera auf DVD brennen? Videos von DV-Camcordern werden über FireWire-Kabel in den Rechner überspielt. Diese Überspielung ist vollkommen verlustfrei. Es entsteht eine AVI-Datei, normalerweise mit folgenden Bildeigenschaften: DV-Avi PAL, Bildformat 720x576 Pixel, Aspect Ratio 1:1,0926, Framerate 25 fps, Interlace lower field. Die Audioeigenschaften sind: PCM Microsoft Wave, 16 Bit, 48 kHz stereo (manchmal auch 32 kHz stereo). Um das Video auf DVD zu bekommen, muß das AVI-Format in MPEG2 gewandelt werden. Hierzu benötigt man eine kommerzielle Videosoftware. Das Zielformat muß folgende Eigenschaften besitzen: MPEG2 PAL, Bildformat 720x576 Pixel, Aspect Ratio 1:1,0926, Framerate 25 fps, Interlace lower field. Die Audioeigenschaf-ten müssen lauten: MPEG1 Layer 2 (MP2), Bitrate 192, 224 oder 256 kbps, 16 Bit, stereo. Die Umrechnung von AVI zu MPEG ist selbst mit schnellen Rechnern recht zeitaufwendig (mind. 4-5-fache Spielzeit). 14. Wie bekomme ich analoge Videos von VHS oder von analogen Camcordern auf DVD? Man benötigt dazu zunächst eine analoge Capturekarte, also eine Karte, die analoge Videodaten digitalisieren kann. Meist haben derartige Karten Cinch-Anschlüsse für Video (Composite) und Audio. Sollte ein S-VHS-Anschluß vorhanden sein, dann bietet dieser vermutlich eine bessere Capturequalität. Als nächstes benötigt man eine Capturesoftware, also ein Programm, in welchem man das Video aufzeichnen kann. Eine kostenlose Alternative ist VirtualDub. Im Captureprogramm muß man vor der Aufnahme das gewünschte Video-Dateiformat auswählen. Hier sollte man MPEG2 PAL für DVD verwenden (Bildgröße 720x576, Bildrate 25 frames pro Sekunde, Interlace lower field. Wenn das Capturen in MPEG nicht möglich ist, sollte man DV AVI PAL einstellen. Allerdings fällt dadurch später eine deutlich längere Rechenzeit an, weil das AVI-Format in MPEG2 gewandelt werden muß und man benötigt eine Software, die AVI in MPEG2 wandeln kann. Als Audioeinstellungen für das Capturen wählt man entweder MPEG1 Layer 2 mit 192 kbps oder Linear PCM WAV mit 16 Bit und 48 kHz. Nachdem man das Video schließlich im MPEG-Format vorliegen hat, kann man ihn entsprechend der Anleitung ins DVD-Format umwandeln. 15. Ich habe beim Abspielen der selbsterstellten DVD nur ein Bild aber keinen Ton. Wenn abgeklärt ist, daß es sich nicht um ein Verkabelungsproblem handelt oder mit den Audioeinstellungen des Players bzw. Fernsehers zu tun hat, sollte man die MPA-Datei, aus der man mit IfoEdit die DVD erzeugt hat, zunächst mittels CDex in WAV und anschließend mit BeSweet in Stereo-AC3 umwandeln. Diese AC3-Datei muxt man dann in IfoEdit mit dem M2V-Videoteil. 16. Das Bild der selbsterstellten DVD ist gestreckt oder gestaucht. Wenn der Film ursprünglich von (S)VCD kam, liegt eine mögliche Ursache darin, daß man vergessen hat, die fertigen VOBs in die ursprüngliche Bildauflösung zurückzupatchen (siehe unter 1.). 17. Die Umwandlung des Films in ein brennfertiges VOB-Set hat funktioniert aber die daraus erstellte DVD läuft nicht. - Abspielgerät verträgt den Rohling nicht. - Abspielgerät kann kein Plus-R- bzw. Minus-R-Format lesen. - Die DVD wurde nicht mittels DVD-Video-Brennvorlage sondern als normale DVD-Rom gebrannt. Abhilfe: Den Ordner mit den fertigen VOBs mit einem geeigneten Brennprogramm als DVD-Video brennen. 18. Was muß ich am Rechner und in der Aufnahmesoftware einstellen, damit ich AC3-Ton aufnehmen kann? Zunächst in der Systemsteuerung unter SOUNDS- und AUDIOGERÄTE -> LAUTSPRECHEREINSTEL-LUNGEN -> ERWEITERT das Lautsprechersetup auf "5.1 Surround Sound-Lautsprecher" einstellen. Darüber hinaus kann es erforderlich sein, in den Audioeinstellungen von PowerDVD oder WinDVD AC3 einzuschalten. Dann die DVB-Software starten und in deren Audioeinstellungen Dolby Digital AC3 einschalten. Je nach verwendeter Software gibt es im Haupt-Programmfenster einen Button zum umschalten alternativer Audiokanäle. Hierauf muß man solange klicken, bis das DOLBY-Doppel-D-Symbol erscheint. Teilweise werden Audiostreams auch anhand ihrer PIDs ausgewählt. Hier gilt: Die größte Zahl steht für den AC3-Stream. Die Streamauswahl gilt nicht global für alle Sender, sonder immer nur für den gerade eingestellten. Sie bleibt jedoch beim Umschalten auf andere Sender sowie beim Beenden der DVB-Software erhalten. 19. Ich habe auf dem rechten Audiokanal eine Erzählstimme (Hörfilmkommentar), wie kann ich die entfernen? 20. Wie bekomme ich 2 oder mehr Filme auf eine DVD? Es gibt einige Programme, die dies können. ACHTUNG: Derartige Software ist lt. neuem deutschen Urheberrecht dann illegal, wenn sie einen Mechanismus zur Umgehung von Kopierschutz hat. Solche Software darf nicht mehr weitergegeben werden. 21. Wie kann ich eine DVD mit Menü erstellen? Bislang wohl nur mit kommerzieller Software, z.B. NeroVision 6, Pegasus TMPGEnc DVD Author oder SONY DVD Architect 2. Angeblich soll die Freeware dvdauthor-0.6.9 dies ebenfalls können. Ob und wie dies geht ist mir aber nicht bekannt. 22. Wie erstelle ich eine DVD mit mehreren Sprachen? 23. Cuttermaran läßt sich nicht installieren. Auf dem Rechner muß die Komponente Microsoft .netFramework (DotNet) 1.1x installiert sein. Man kann sie bei microsoft.com herunterladen oder von der Windows XP Sevicepack 2-CD laden. 24. Kann man DVD-Material nachträglich schneiden? Ja. Dazu muß das Material (VOB-Datei/en) zunächst demuxt werden. Dies funktioniert nicht mit PVAStrumento, sondern mit dem Freeware-Programm VobEdit und auch nur dann, wenn es sich um selbst erstellte DVDs handelt, die keinen Kopierschutz haben. Man startet VobEdit und öffnet mit Klick auf OPEN eine VOB-Datei von DVD. Vorhandene Video- und Audiostreams können nun per Klick auf DEMUX entschachtelt werden. Dazu wählt man entweder je einen gewünschten Stream aus oder aktiviert unten DEMUX ALL VIDEO STREAMS und DEMUX ALL AUDIO STREAMS. Daraufhin werden die ausgewählten Streams ausgelesen und in .m2v- bzw. .mpa-Dateien gespeichert. Für jeden Audiostream wird eine separate Datei erzeugt (Numerierung im Dateinamen). Anschließend kann man wie gewohnt Cuttermaran zum Schneiden und Zusammenfügen verschiedener Takes verwenden (sofern alle Takes gleiche Medienparameter haben) und die fertige Montage mit IfoEdit authoren. Alternativ zu VobEdit kann man nicht kopiergeschützte VOB-Daten auch mittels VobSplit auslesen. Hier ist der Vorteil, daß nicht unbedingt komplette VOBs kopiert werden müssen, sondern man einen Ausschnitt bestimmen kann (allerdings ohne Vorschaumöglichkeit). Im ersten Programmfenster von VobSplit legt man oben die Quelldatei sowie unten die Zieldatei fest. Im zweiten Programmfenster definiert man mit dem oberen Slider den Anfangspunkt und mit dem unteren den Endpunkt des gewünschten Ausschnitts. Nach Klick auf START wird der Ausschnitt (ohne Demuxen) als VOB gespeichert. Erst jetzt nimmt man - wie weiter oben beschrieben - VobEdit zu Hilfe, um die enthaltenen Streams zu demuxen. 25. Kann man DVD-Material nachträglich mit Kapiteln versehen? Ja. Hierzu muß das Material (VOB-Datei/en) zunächst demuxt werden (unbedingt vorher die Antwort zu Frage 24 lesen!). Danach bindet man während des Authorings mit IfoEdit einfach eine geeignete CellTimes.txt-Kapiteldatei ein. 26. Wie kann ich Audiostreams komprimieren, um auf der DVD mehr Platz für Videodaten zu erhalten? Inzwischen haben einige Sender ihre Übertragungsqualität verbessert, indem sie Audio und/oder Video mit einer höheren Datenrate senden. Dadurch werden die Filmdateien allerdings teilweise so groß, daß sie nicht mehr auf eine DVD passen. Abhilfe schafft das Komprimieren der Daten. Damit die Bildqualität erhalten bleibt, komprimiert man jedoch nur den Audiostream. Dies bietet sich vor allem dann an, wenn der Audiostream eine besonders hohe Datenrate hat, etwa das Format AC3 2-0 mit 448 kbps (Dolby Stereo) oder MPEG1 mit 256 kbps. Mit Hilfe des Programms BeSweet kann der Audiostream auf die platzsparende Datenrate von 192 kbps umgerechnet werden. Dazu wählt man in BeSweet den Originalstream als AC3-Quelldatei und stellt als Zielformat ebenfalls AC3 ein. Dann klickt man auf AC3 / OGG / PCM und wählt unter AC3 ENCODING OPTIONS als Bitrate 192 kbps (Haken von BITRATE setzen). Jetzt klickt man auf AC3 to AC3. Nach der Umwandlung muxt man die m2v-Videodatei mit dem neuen Audiostream. Ein 2-Stundenfilm, dessen Audiostream ursprünglich mit 448 kbps kodiert war, benötigt mit 192 kbps Datenrate bei minimal schlechterer Tonqualität satte 230 MB weniger an Speicherplatz. Ein vormals mit 256 kbps kodierter Audiostream wird immerhin noch um 57 MB abgespeckt. |
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last updated on: 2005-03-17 | Written by Into Xication |