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SkyDSL
by call via satellite
- Upstream: Datenanforderung per Modem/ISDN
- Downstream: 1.024 MBit (=125 kB/s.) von ASTRA (= 15-fach ISDN)
- Anbieter: Filiago.de oder Easynet.de - Preis: je 5,99
ct pro Min., sekundengenau, inkl. Modemeinwahl für Upstream (Preis= ca.
5-fach ISDN by call)
- keine Grundgebühr, Mindestumsatz, Vertrag und Einwahlkosten
- Abrechnung per Telefonrechnung
Kostenbeispiele
Minute: 0,0599 EUR (= max. 7,32 MB)
Stunde: 3,59 EUR (= max. 439,45 MB)
10 Stunden: 35,94 EUR (= max. 4,29 GB)
Voraussetzungen
- entweder Sat-Antenne mit digitalfähigem LNB (Universal-LNB) oder digitaler
Fernsehempfang über Kabel
- bei Empfang über Sat: DVB-S-Karte* (einmalige
Investition: ca. 65 EUR)
- bei Empfang über Kabel: DVB-C-Karte* (einmalige
Investition: ca. 65 EUR)
- Einwahlsoftware für Filiago oder Easynet (kostenlos auf den entsp. Homepages);
automatische Konfig. der Einwahl-DFÜs und der TV-Karte
*) vorher klären, welche
DVB-Karten wirklich unterstützt werden!
Features inklusive
- TV-Empfang in Digitalqualität (besser als DVB-T)
- Digitaler Radioempfang (ca. 50 deutsche Programme)
- PC ist digitaler Videorecorder
- "Passives" Internetsurfen mittels Nutzung von permanenten Homepagestreams
des Dienstes CASABLANCA Webcast Tuner: Auf freien Transpondern
werden rund um die Uhr beliebte Sites quasi komplett gestreamt und in
einem großen Cache-Ordner gespeichert. Man kann somit also völlig kostenlos
offline surfen! Per Votingsystem kann man das Angebot sogar beeinflussen.
Anmerkungen
- Unbedingt Virenwächter und Firewall verwenden, da auf manchen Websites
Viren und Würmer lauern! Mein AntiVir-Wächter hat bisher alle sogleich
abgefangen (er ist auf "alle Dateien" und auf "bei Lesen und Schreiben
prüfen" eingestellt).
- Die Minutenkosten sind 5x höher als bei ISDN. Da Downloads jedoch im
besten Fall 15x schneller erledigt sind, ist mit einer deutlichen Kostenersparnis
zu rechnen. Bei einer Transferrate von 40 kB/s sind die Kosten mit denen
einer optimalen ISDN-Leitung identisch, allerdings ist der Download 5x
schneller fertig. Man hat also bei gleichen Kosten immerhin noch eine
deutliche Zeitersparnis.
- Nach meinen Erfahrungen muß erwähnt werden, daß die vollen 125 kB/s
je nach Tageszeit durch User-Überlastung nicht erreicht werden. Ich hatte
z.T. Raten von unter 40 kB/s. Filiago und Easynet haben diesbezüglich
Besserung gelobt.
Es scheint, als wäre diese Form des DSL für die meisten User die günstigste:
- Für
alle, bei denen DSL vorerst nicht verfügbar ist, ist es sowieso die einzige
Alternative.
- Wer nutzt DSL mit Vertragsbindung regelmäßig so weit aus, daß sich eine
monatliche Grundgebühr gegenüber DSL-on-demand langfristig rechnet (z.B.
in den Urlaubswochen)?
- Bei "normalem" DSL bekommt man keine Digital-TV-Karte dazu (quasi einen
Zweitfernseher), hat auch keinen digitalen Videorecorder sowie kein Digitalradio.
- Durch die Möglichkeit des kostenlosen Passivsurfens in vielen gern besuchten
Websites fällt noch ein weiterer, beachtlicher Kostenanteil weg.
- In Zeiten, in denen ständiges Peer-to-Peer-Downloaden riskant geworden
ist und man sich wieder mehr auf wirklich benötigte Downloads beschränkt,
ist eine teure Flatrate zum permanenten Saugen für die meisten Anwender
eher unwirtschaftlich und DSL-on-demand viel sinnvoller.
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