| 1. |
Im digitalen
Studio findet idealerweise nur eine einzige A/D-Wandlung in der
gesamten Audiokette vom Mikrofon bis zur Master-CD statt. |
| 2. |
Einmal
digital kodierte Audioinformationen sind vollkommen immun gegen
jede ungewollte Klangveränderung wie z.B. Einstreuungen (Rauschen
oder Brummen), welche von benachbarten Geräten oder Lichtanlagen
ausgehen sowie gegen Baß- und Höhenverlust durch lange Kabelwege. |
| 3. |
Digital-Audio
kann ohne jeden Qualitätsverlust geschnitten und kopiert werden.
|
| 4. |
Die Ein-
und Ausgänge digitaler Audiogeräte sind automatisch immer optimal
aneinander angepaßt. Das Einmessen und Einpegeln bei Analogequipment
dagegen ist zeitraubende Handarbeit. |
| 5. |
Digitalgeräte
im Signalweg, die gerade nicht aktiv sind, lassen das Signal unbeeinflußt
1:1 durch. Analoggeräte fügen immer Rauschen hinzu und verändern
den Signalpegel, selbst wenn sie sich im Bypass-Modus befinden. |
| 6. |
Vom digitalen
Eingangssignal am Mischpult bis zum CD- oder DVD-Master auf dem
Computer - auf analoger Ebene u. U. ein Signalweg von bis zu einem
Kilometer! - kann sich das Signal niemals ohne das gewollte Zutun
des Toningenieurs verändern. |
| 7. |
Digitale
Audiogeräte können alle Bearbeitungsparameter wie Faderpositionen,
Stellungen der Panoramaregler, Equalizer- und Kompressoreinstellungen
etc. abspeichern und jederzeit in Sekundenbruchteilen wieder aufrufen.
Damit entfallen sämtliche Umrüstzeiten zwischen verschiedenen
Songs oder gar ganzen Projekten. Auch Jahre später reicht ein
Knopfdruck zum Einstellen einer damaligen Mischung. Bei Analogtechnik
helfen nur (viele) Zettel, Bleistifte und ... viel Geduld! |
| 8. |
Alle Kanaleinstellungen
eines Sängers oder Musikers inkl. Lautstärke, Panorama, Equalizer,
Effekten, Kompressoren können jederzeit in Sekundenbruchteilen
auf beliebige andere Mischpultkanäle kopiert werden, z. B. wenn
er eine weitere, haargenau gleich klingende Spur einspielen will.
Sein Kopfhörermix für die Aufnahme wird dabei gleich mit kopiert. |